Kumm hock her
- Themenbereich
- Land- und Forstwirtschaft inkl. Wertschöpfungskette
- Basisdienstleistungen, Leader, Gemeinden
- Untergliederung
- Wertschöpfung
- Kultur
- LEADER
- Projektregion
- Vorarlberg
- Lokale Aktionsgruppe
- LAG Vorderland - Walgau - Bludenz
- LE-Periode
- LE 14–20
- Projektlaufzeit
- 01.01.2022-31.10.2022 (geplantes Projektende)
- Projektkosten gesamt
- 5.650,00€
- Fördersumme aus LE 14-20
- 4.520,00€
- Massnahme
- Förderung zur lokalen Entwicklung (CLLD)
- Teilmassnahme
- 19.2. Förderung für die Durchführung der Vorhaben im Rahmen der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Strategie für lokale Entwicklung
- Vorhabensart
- 19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie
- Projektträger
- Mag. Sabrina Ganahl
Kurzbeschreibung
Die Gemeinde Viktorsberg erfreut sich einer stetig wachsenden Bevölkerung. Grundstücke werden verkauft, Kinder von Viktorsbergerinnen und Viktorsbergern, die vor Jahrzehnten weggezogen sind, kommen zurück. Es entsteht eine gemeinnützige Wohnanlage, die vor allem jungen Bürgerinnen und Bürgern die Chance bietet, im Dorf zu bleiben.Wir möchten Begegnungsplätze schaffen, an denen sich Alt und Jung, neu zugezogene und sesshafte Viktorsbergerinnen und Viktorsberger begegnen können.
An sechs unterschiedlichen Plätzen im Dorf werden neue Bänke aufgestellt, die von Schülerinnen und Schülern der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Rankweil geplant, konstruiert und umgesetzt werden.
Es wird Viktorsberger Holz verwendet – alles weitere Material stammt von Vorarlberger Firmen aus der Region. Sagen und Geschichten von Viktorsberg werden lesbar, sehbar und spürbar sein. Die Gestaltung der Bänke und die Umsetzung der Themen in Form von Kunstwerken und Malereien übernimmt das ARTelier der Lebenshilfe Vorarlberg.
Ausgangssituation
Die Einwohnerinnen- und Einwohnerzahl der Gemeinde Viktorsberg hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Aktuell erlebt die Gemeinde aber einen stetigen Bevölkerungszuwachs. Derzeit gibt es im Dorf kaum Plätze, an denen man verweilen kann. Wir benötigen dringend solche Orte, an denen sich die Bevölkerung trifft. Vor allem für die ältere Generation sind entlang deren Spazierwege keine ansprechenden Pausenplätze mit Sitzbänken vorhanden.Ziele und Zielgruppen
Wir schaffen neue Begegnungsorte, an denen sich Menschen kennen lernen und Gespräche führen können. Zusätzlich bekommt jeder Platz ein Thema, welches in Zusammenhang mit dem Standort der Bank steht. In Form von Sagen und Geschichten aus Viktorsberg, welche durch die Lebenshilfe Vorarlberg auch künstlerisch verarbeitet werden, werden fast vergessene Geschichten wieder in das Bewusstsein gerufen und bieten den Neuzugezogenen und Besuchern die Möglichkeit, die Geschichte des Dorfes kennen zu lernen.Die Plätze wurden bewusst im Dorf gewählt, damit auch die ältere Generation die Möglichkeit hat, diese Plätze zu erreichen und zu nutzen.
Projektumsetzung und Maßnahmen
InnovationsgehaltDas Hotel Viktor, als Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Vorarlberg, bietet Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren. Durch die Gestaltung der Plätze und Bänke, welche von der Werkstätte „ARTelier“ der Lebenshilfe Vorarlberg, übernommen wird, wird die Philosophie der Ausbildungsstätte ins Dorf getragen und sichtbar gemacht. Es entsteht eine Kunstausstellung kombiniert mit Informationen über Viktorsberg. In dieser Form bekommt das Projekt ein Alleinstellungsmerkmal.
Die Bänke sind so konstruiert, dass der untere Teil in Beton ausgeführt wird. Die Sitzfläche wird aus Viktorsberger Holz gefertigt und kann im Winter abmontiert werden. Somit ist das Holz langlebiger. Die Sitzmöglichkeit bleibt das ganze Jahr durch den Betonsockel erhalten.
Nachhaltigkeit
Die Plätze werden von der Gemeinde Viktorsberg betreut und in Stand gehalten. Durch die ansprechend gestalteten Informationen können die Plätze auch von Schule und Kindergarten genutzt werden.
Regionaler Mehrwert
Alle sechs Plätze befinden sich im Dorf und sind über gut ausgebaute Straßen und Wege erreichbar.